Freundeskreis Sowjetische Ehrenmale
AG „Sowjetische Gräber und Ehrenmale in Deutschland“
gegründet im September 2001§ 1 Die Arbeitsgemeinschaft „Sowjetische
Gräber und Ehrenmale in Deutschland“ (AG SGE) ist
ein freiwilliger Kooperationsverbund von ehrenamtlich tätigen
Arbeits-, Initiativ- und Interessengruppen.
Der AG SGE können sich weitere Gruppen und Einzelpersonen, die
sich in der Bundesrepublik Deutschland für sowjetische Gedenk-
und Grabstätten engagieren, anschließen.
§ 2 Die AG SGE vertritt die gemeinsamen Interessen der ihr angehörenden Arbeits-, Initiativ- und Interessengruppen sowie Einzelpersonen.
§ 3 Zur AG SGE gehören (Stand Oktober 2008):
Die Mitglieder der AG SGE arbeiten selbständig im Rahmen der o.g. Vereine der Länder Berlin, Brandenburg und Sachsen. Mittel für die laufende Arbeit sind bei den jeweiligen Landesverbänden zu beantragen.
§ 4 Die koordinierende Funktion in der AG SGE liegt beim Freundeskreis Sowjetische Ehrenmale der „Berliner Freunde der Völker Russlands e. V.“ Sprecher: Horst Herrmann, Dr. Lutz Prieß.
§ 5 Die AG SGE sieht ihre Hauptaufgabe im Erfahrungs- und Informationsaustausch aller Beteiligten und Interessierten über folgende Bereiche:
§ 6 Schwerpunkte der Tätigkeit sind:
§ 7 Die AG SGE bemüht sich um
zusätzliche Förderungsmöglichkeiten bzw.
Fördermittel für die Schwerpunkte ihrer Arbeit.
Fördermittel werden projektgebunden beantragt und von dem
jeweiligen Projektverantwortlichen verantwortet.
§ 8 Die Mitglieder der AG SGE stehen zu Fragen des Erhalts, der Restaurierung bzw. Wiederherstellung sowjetischer Gräber und Ehrenmale in Ländern und Kommunen zur Verfügung. Sie unterstützen die zuständigen Ämter für Denkmalpflege und andere Beteiligten mit ihren Kenntnissen.
§ 9 Die Mitglieder der AG SGE leisten im Rahmen der politischen Bildung, insbesondere unter der Jugend, Beiträge über den historischen Platz sowjetischer Gräber und Ehrenmale in der deutschen Geschichte.
§ 10 Die Mitglieder der AG SGE organisieren bzw. unterstützen Exkursionen zu sowjetischen Gräbern und Ehrenmalen sowie Aussprachen mit Zeitzeugen und anderen Interessierten.
§ 11 Die AG SGE pflegt die Zusammenarbeit
und den Informations-austausch mit Partnern aus Russland, Belorussland
und der Ukraine. Sie arbeitet aktiv mit im Bundesverband Deutscher
West-Ost Gesellschaften e.V.
Der bestehende Kontakt der Berliner Gruppe „Freundeskreis
Sowjetische Ehrenmale“ zur Botschaft der Russischen
Föderation wird fortgesetzt.
§ 12 Die AG SGE trifft sich nach Absprachen zu gemeinsamen Arbeitsberatungen. Die Kommunikation über aktuelle Fragen und Informationen wird durch die jeweiligen Sprecher der Landesgruppen sichergestellt.
Das Buch „Sowjetische Gräberstätten und Ehrenmale in Ostdeutschland heute”
Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft
„Sowjetische
Gräberstätten und Ehrenmale in Deutschland”
Bei ihrem Abzug aus Deutschland hinterließen die sowjetischen
beziehungsweise russischen Truppen etwa 850 militärhistorische
Gedenkstätten und Friedhöfe, in denen rund 420000
Bürger der ehemaligen UdSSR ihre letzte Ruhestätte
gefunden haben. Das Buch wendet sich mit einer kritischen
Bestandsaufnahme zu Situation, Beschaffenheit und Bestandsperspektiven
der sowjetischen Gräberstätten und Ehrenmale an die
Öffentlichkeit. Es will mit diesen Erinnerungsstätten
bekannt machen, Bemühungen beziehungsweise
Versäumnisse um Schutz, Erhalt und Pflege der Stätten
aufzeigen, um Interesse und Engagement werben sowie zu besinnlichen und
erkundenden Besuchen der Erinnerungs- und Gedenkstätten
anregen.
© Wostok Verlag Berlin 2005 ISBN 3-932916-31-X
Im Mai 2008 wurde das Buch in Moskau in russischer Sprache herausgegeben von der Stiftung „Russisches gesellschaftlich-politisches Zentrum“ und von der Liga für Russisch-Deutsche Freundschaft.
Links: www.bdwo.de, www.wostok.de, www.ag-sge.de
Kontakte: horst.herrmann.bfdvr@nexgo.de, scheder-wedekind@canaletto.net, sowjetische-ehrenmale@ag-sge.de